26-09-2012 | Pressemitteilungen

paragon erreicht Delbrücker Lösung für Artega

Die Zukunft der Artega Automobil GmbH & Co. KG ist geklärt. Die paragon AG übernimmt am 1. Oktober 2012 alle Vermögensgegenstände des Unternehmens, wird die zum 30. September 2012 von der Insolvenzverwaltung stillgelegte Sportwagen-Produktion aber nicht wieder aufnehmen. „Wir benötigen die Mitarbeiter und insbesondere die Flächen, um unsere neuen Geschäftsfelder hier am Standort Delbrück weiterzuentwickeln. Ich freue mich, dass wir den Zuschlag erhalten haben“, betont Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers.


Bei der Bekanntgabe des Insolvenzantrages, den die Geschaäftsführung der Ortega Automobil GmbH & Co. KG am 29. Juni 2012 gestellt hatte, hatte Frers sein Interesse bekundet. „Ich habe daraufhin die Lage des Unternehmens analysiert und bin schnell zu dem Schluss gekommen, dass eine Weiterführung der Sportwagen-Produktion für uns keinen Sinn macht. Fahrzeugbau passt nun einmal nicht zum paragon-Portfolio“, erklärt Frers. Allerdings kann paragon die erworbenen Ressourcen perfekt für die Weiterentwicklung des Unternehmens als Direktlieferant der Automobilindustrie nutzen. „Wir haben zahlreiche Projekte in unseren neuen Geschäftsbereichen Elektromobilität und Karosserie-Kinematik, für die wir neue Kompetenz und zusätzlichen Platz dringend benötigen. Deshalb kommt die Möglichkeit zur Übernahme der Vermögensgegenstände von Artega für uns genau zum richtigen Zeitpunkt“, erläutert Frers. Ausdrücklich dankt der Firmenchef der Insolvenzverwalterin Sandra Bitter, die ebenfalls die bestmögliche Lösung für die Artega-Mitarbeiter angestrebt habe. Rechtzeitig zum 25-jährigen Firmenjubiläum, das paragon im Jahr 2013 feiern kann, wird das Unternehmen den Unternehmenssitz Delbrück dadurch noch einmal deutlich stärken und aufwerten. Die genauen Planungen wird paragon im Rahmen einer Pressekonferenz am 1. Oktober 2012 vorstellen.

Artikel herunterladen (pdf-Dokument)